Olbrich know how Disperser RM5001

Disperser RM5001

Disperser / Prueftechnik

RM 5001 CE Disperser

Der RM 5001 CE Disperser nach DIN 53238, Teil 13 dient zur Pruefung von Pigmenten auf ihre Dispergierbarkeit und die damit verbundene Farbstaerkenentwicklung. Darueber hinaus eignet sich das System fuer die Pruefung verschiedener Bindemittel, Dispergierhilfsmittel und Mahlgut- Zusammensetzungen unter identischen mechanischen Bedingungen.

Produktbild RM 5001 CE Disperser

Uebersicht und Einsatzbereich

In vielen Bereichen der Lack- und Druckfarbenindustrie ist es erforderlich, Pruefungen unter exakt gleichen mechanischen Bedingungen durchzufuehren. Genau dafuer wurde der RM 5001 CE Disperser entwickelt. Er unterstuetzt die Bewertung von Pigmenten, Bindemitteln und Dispergierhilfsmitteln unter reproduzierbaren Voraussetzungen.

Der Disperser ermoeglicht Reihenversuche mit moeglichst vielen Proben, die mittels spezieller Probenhalter gleichmaessig und unter gleichen technischen Voraussetzungen geprueft werden. So lassen sich Aussagen zur Dispergierbarkeit, zur Farbstaerkenentwicklung und zur Optimierung von Mahlansaetzen deutlich besser vergleichen.

Die Schwingungsgeometrie verlaeuft oval in vertikaler Richtung von hinten nach vorn. Im Vergleich zu anderen Schuettelmaschinen werden mindestens gleichwertige Dispergierergebnisse erreicht, bei gleichzeitig kuerzerer Dispergierzeit und einer hohen Unabhaengigkeit der Resultate von der Positionierung der Proben im Geraet.

Reproduzierbare Pruefbedingungen Der Disperser ist fuer Reihenversuche und Vergleichsuntersuchungen unter konstanten mechanischen Bedingungen ausgelegt.
Fuer viele Proben gleichzeitig Mit speziellen Probenhaltern lassen sich mehrere Proben bis zu einem Gesamtgewicht von 20 kg gleichmaessig pruefen.
Flexibel in Ausfuehrung und Zubehoer Vollautomatische und halbautomatische Varianten, Luftkuehlung und kundenspezifische Adapter erweitern die Einsatzmoeglichkeiten.

Technische Daten RM 5001 CE Disperser

  • NormDIN 53238, Teil 13
  • Ausfuehrungvollautomatisch / halbautomatisch
  • Gesamtgewicht der Probenbis 20 kg
  • Schwingungsgeometrieoval, vertikal, von hinten nach vorn
  • Schwingungsbereich unbeladen45 mm
  • Schwingungsbereich voll belastet32 mm
  • Anzahl der Schwingungenca. 660 RPM (min. ±1)
  • Zentrifugalkraft20-fache der jeweiligen Belastung
  • Hauptantriebsmotor230 VAC, 50 Hz, 0,75 kW
  • Abmessung des Geraetesca. 118 x 65 x 80 cm
  • Gewichtca. 220 kg
  • Einspannbereich ProbenhalterHoehe 60 - 360 mm
  • Breite x Tiefe Probenhalter325 x 330 mm
In der Vergleichstabelle ist der RM 5001 Disperser zusaetzlich mit 170 kg Maschinengewicht, 670 UPM Norm, SPS-Steuerung, EX-Luft, EX-Strom und optionaler Drehzahlregelung ausgewiesen. Diese Werte weichen teilweise vom gelieferten Text ab und wurden deshalb hier nicht als Hauptbasis verwendet.

Varianten

  • Vollautomatisch mit LuftkuehlungRef. Nr. RM 5001/00
  • Steuerung vollautomatischSPS, EIN/AUS-Schalter, START-Taster
  • Zeitschaltuhr vollautomatischLCD-Zaehler digital 0,1 - 9999 min
  • HalbautomatischRef. Nr. RM 5001/01.1
  • Einspannung halbautomatischvon Hand mittels Handkurbel
  • OptionDrehmomentschluessel 25 NM, Ref. 5001 / 25NM

Luftkuehlung

  • KuehleinrichtungRef. Nr. RM 5001/04
  • Aufbauzwei Ventilatoren an Vorder- und Rueckseite
  • Zielkonstantes Temperaturniveau bei minimaler Differenz
  • Stufe 0000 % Leistung
  • Stufe 1020 % Leistung
  • Stufe 2050 % Leistung
  • Stufe 3100 % Leistung

Adapter und Probenhalter

  • Adapter nach KundenwunschFlaschenadapter fuer individuelle Behaelter
  • Wichtig bei BestellungDurchmesser, Hoehe und Form der Flaschen / Behaelter angeben
  • Ref. RM5001/0632 x 32 cm, 16 Bohrungen a 72 mm Ø
  • Ref. RM5001/06-132 x 32 cm, 09 Bohrungen a 82 mm Ø
  • Ref. RM5001/06-232 x 32 cm, Bohrungen nach Kundenwunsch

Typische Anwendung: Der RM 5001 CE Disperser eignet sich besonders fuer Labor, Entwicklung und Qualitaetssicherung, wenn Pigmente, Bindemittel oder Dispergierhilfsmittel unter identischen mechanischen Bedingungen untersucht und miteinander verglichen werden sollen. Gerade bei Reihenversuchen mit vielen Proben spielt das System seine Staerken aus.